Dienstag, 18. Mai 2010

Und schon wieder Mai...

Wie die Zeit momentan rennt.

Und irgendwie schlepp ich mich mit chronischer Unlust durch den Tag. Bin in letzter Zeit wieder total träge und schieb alles so weit wie möglich auf. Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe.

Bin grad wieder dabei eine Diät zu machen und habe schon 5,5 kg abgenommen.... find ich schon mal ziemlich gut, nur leider muss ich mich momentan echt am Riemen reißen, weil ich irgendwie diesen ersten Erfolg als Ausrede nutze zu sündigen. Dabei müssen doch noch mindestens 3,5 kg, wenn nicht sogar 8,5 kg runter. Das wird nie was, wenn ich weiter so vor mich hindümpel. Jetzt hab ich mich schon gestern, vorgestern und vorvorgestern vor dem Sport gedrückt.

Naja aber vorgestern und vorvorgestern war ich auch wieder mit der Band unterwegs: Auf dem Markt der alten Zeit in Tutzing. Hier mal ein paar Bilder, die bei der Feuershow entstanden sind.










Sonst war es relativ unspektakulär und saukalt aber als Bandunternehmung lustig.

Viel mehr freu ich mich nun auf das WGT (Wave Gothik Treffen) zu dem wir am Donnerstag aufbrechen. Dafür hab ich mir extra den Donnerstag, Freitag und Dienstag freigenommen (Montag ist ja eh ein Feiertag). Ich hoffe, dass es zumindest mal nicht regnet... und vielleicht ab und zu mal die Sonne rausspitzt? ;)

Das WGT ist ein riesen Festival in Leipzig, mit ca. 30.000 Besuchern und wir spielen dort in einem bestimmten Bereich, der sich "Heidnisches Dorf" nennt. Joah ich hab schon einiges über das WGT gehört und bin gespannt dort mal selbst hinzukommen (und das gleich als Band und nicht als Besucher *g*) und ich hoffe ich hab auch ein bissel Zeit mich umzusehen, denn wir haben am Tag ca. 2-4 Auftritte und dazwischen und danach immer etwas Freizeit. Damit bin ich dann das erste Mal, seit Langem mehrere Tage nicht mehr in Martins Nähe - so richtig sehen (also Konversation betreiben, die über "Hallo" und "Ich liebe dich" hinausgeht) werden wir uns erst wieder nach 6 Tagen (Mittwoch Abend verabschieden bis Dienstag Abend wenn ich ausgeschlafen habe).

Hmm sonst kann ich vielleicht noch erzählen, dass wir im Sommer (August) planen nach Irland zu reisen und dort mit einem Camper rumzudüsen. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher ob das klappt. Denn ich habe nur 1,5 Wochen in denen ich verreisen kann (danach und davor hat die Band wieder Auftritte) und da wäre ja auch noch das mit dieser blöden Aschewolke. Also sollten wir nach Irland reisen, dann nur mit dem Flieger, denn die Autofahrt dort hinauf ist mir viel zu lange für das bisschen Urlaub, das ich habe. Joah und fliegen können wir ja nur, wenn nicht (mal wieder) alles gesperrt ist. Jetzt bin ich mir unsicher ob wir das wirklich dieses Jahr machen sollen und ob ich überhaupt schon Flüge und Camper buchen soll bei diesen Voraussichten.

Jedenfalls will ich egal wie in den Urlaub. Das steht schon mal fest und ich bin gespannt ob es klappt.

Mit der Arbeit ist auch alles in Ordnung, auch wenn sich langsam so ein Trott einschleicht. Aber das Büro ist immernoch in Ordnung, meine Kollegen sind alle immeroch in Ordnung, mein Chef ist auch immernoch in Ordnung. Alles in Ordnung.

Mit Martin ist auch alles wie eh und je - in Ordnung, auch wenn er wie ich ein bissel demotiviert und träge wirkt. Ich glaube wir brauchen einfach mal wieder ne Zwangsabwechslung von diesem Alltag - sprich: Urlaub.

Übrigens wohne ich jetzt schon fast 8 Monate in München (die Zeit rennt) und ich mag diese Stadt immernoch. Ich habe mich total gebessert, was meinen Orientierungssinn angeht. Das ist der Wahnsinn ^^ ich hätte niemals gedacht, dass ich das mal so hinbekomme mich hier zu orientieren. Aber eigentlich ist es doch ganz leicht. Ich fahre jetzt zum Beispiel auch öfters zum Bandraum mit dem Auto - einmal quer durch München. Allgemein ist mir aufgefallen, dass man in München (egal was man macht) einfach immer nur die Schilder lesen muss und wissen muss wo man grob hinwill. Ob man nun mit der U-Bahn, S-Bahn, dem Auto oder gar zu Fuß unterwegs ist - ich hab bis jetzt das meiste gefunden. Und für die besonders schweren Fälle habe ich ja noch meinen Stadtplan. Ich gewöhne mich mehr und mehr an meine neue Wahlheimat.

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